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Kreiscross-meisterschaften im Langendreerholz

Kreiscrossmeisterschaften im Langendreerholz - TTW-Läufer mischen vorne mit

Bei den diesjährigen Kreiscrossmeisterschaften im Bochumer Langendreerholz musste das Traithlon TEAM TG Witten mit einer Rumpfmannschaft antreten. Grund war das Trainingslager auf Mallorca, an welchem über 60 Athleten teilnehmen. Dennoch erzielten die Starter gute bis sehr gute Ergebnisse.

Den Anfang machte im Gegensatz zu sonstigen Veranstaltungen der "lange Kanten", in diesem Fall der 10-km-Lauf, bei welchem die anspruchsvolle, hügelige, aber auch sehr schöne Strecke insgesamt sechsmal zu durchlaufen war. Dirk Strothkampf ging einmal mehr vorweg und erreichte nicht nur den dritten Platz in der Gesamtwertung, sondern siegte auch in seiner Altersklasse. "Die Strecke ist sicher schön, aber die Anstiege werden von Runde zu Runde steiler", sagte er sichtlich abgekämpft. Stephan Stolecki stand dem in wenig nach, Platz fünf im Gesamteinlauf und Platz drei in der M40. Dahinter formierte sich mit Kai Prünte (4. M40), Jürgen Koers (3. M30) und Achim Utke (5. M40) eine weitere starke Phalanx. Vor allem Kai Prünte war sehr zufrieden: "Eine Zeit im Bereich von 42 Minuten hatte ich eigentlich gar nicht erwartet, nachdem ich zuletzt kaum zum Trainieren gekommen bin. Schön, dass die Form so etwas auch mal verkraftet." Martin Schmidt belegte einen starken 3. Platz in der M45, welcher umso höher einzuschätzen war, weil er am Tag zuvor noch einen Trainingslauf über 27 Kilometer absolviert hatte.alt

Danach waren die Kinder- und Jugendläufe an der Reihe. Es ging über eine bzw. zwei kurze Runden (ca. 1200 m). Hier zeigte sich einmal mehr, dass man sich auf die Jugend verlassen kann. Topresultate lieferten Janosch (Sieger der M14) und Thalia (5. in einem großen Feld der W12), weitere Siege holten Lisa Wilming (W14) und Matthies Groll in der M11. Aber auch Lina Dussin (5. W13), Linus Heldt (3. in der M11), Tomke Prünte (16. in der M12), Anne Ernst (20. in der W12) und Henry Utke (5. in der MJB) waren mit sich sehr zufrieden. Gleichwohl muss man anerkennen, dass das Niveau gerade im Bereich der Junioren sehr hoch ist. "Ich habe mich trotz einiger Verletzungsprobleme zuletzt sehr gut gefühlt", berichtete Henry Utke, "aber mit den reinen Läufern kann man nur schwer mithalten."

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Ins gleiche Horn stieß Jan Müller nach dem Lauf über fünf Kilometer. "Das Rennen war am ersten Berg entschieden, der Sieger hat dem Feld nicht den Hauch einer Chance gelassen. Für mich war das aber ganz gut, ich war zuletzt etwas erkältet und nicht im Vollbesitz meiner Kräfte, so habe ich gar nicht erst versucht mitzugehen." In 19.45 min kam er damit auf den zweiten Platz im Gesamteinlauf. "Der Sieger war allerdings zweieinhalb Minuten schneller", schmunzelte er. "Als Triathlet ist man den reinen Läufern in der Regel unterlegen."

So machte sich die kleine, aber erfolgreiche TTW-Mannschaft zufrieden mit den persönlichen Leistungen und einer Menge Podestplatzierungen wieder auf den Heimweg. "Nächstes Jahr wieder", da sind sich alle einig.

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