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Helen und Carsten Gallwas eröffnen die Laufsaison 2019 mit dem "Internationalen Egmond Halve Marathon"

Mit großer Begeisterung berichtet das TTW Läufer Duo von dem legendären Halbmarathon

Traditionell treffen sich jeweils am 2. Januar Wochenende laufbegeisterte Sportler im nordholländischen Ferienort Egmond am Zee.

Die erste Austragung des anspruchsvollen Halbmarathons fand 1973 statt, sodass dieses Rennen eines der ältesten über die HM Distanz in Europa ist. Zum Programm gehört mittlerweile auch ein Viertelmarathon (10,5 km), sowie ein Kinderlauf und ein Radrennen über den Strand am Tag zuvor. Insgesamt waren 2019 für die Laufstrecken 18000 Läufer gemeldet.

Beeindruckt zeigten sich Helen + Carsten G. von den Running Blind-Teilnehmern, die als Tandems über Stock und Stein die Strecke mit gleichbleibender Pace liefen.

Winterliches Wetter, viel Wind und der besondere Laufuntergrund am Strand sind die Grundlagen für diesen sehr anspruchsvollen und speziellen Halbmarathons. In diesem Jahr war das Wochenende stark geprägt durch Regenschauer und Windstärken von 6-7 Beaufort. In exponierten Lagen, z.B. am Boulevard Noord, wo Start und Ziel lagen, mussten Helen und Carsten Gallwas Ihre Kopfbedeckungen schon sehr gut festhalten.

Am Anfang verläuft der Kurs, nach einer kleinen Schleife an der Promenade entlang, bis km 7 über den Strand nach Süden bis Castricum aan Zee. Der Rückweg verläuft durch das umgebende Dünengebiet.

Insbesondere auf den Ersten 7 km kämpften die Läufer gegen die Naturgewalten. Regen und reichlich Wind waren nur mit einer guten kämpferischen Einstellung zu besiegen.  

Über einem kleinen Anstieg gelangten die Läufer anschließend in „Noordhollands Duinreservaat“, wo Sand- und Waldwege auf die Läufer warteten. Es folgten gepflasterte Wege und asphaltierte Straßen. In Egmond aan Zee wartete noch ein fieser Hügel auf die Sportler.

200 Meter vor dem glorreichen Finale passieren die Sportler den Van Speijk Leuchtturm, mit einem letzten kleinen Anstieg.

Viel Lob gab es für den Veranstalter, das TTW Duo wurde auf der gesamten Strecke bestens verpflegt. Auch am Strand und in die Dünen klappte die Versorgung, inclusive ausreichender Sanitärer Anlagen.

Die, trotz des schlechten Wetters, zahlreichen Zuschauer an der Strecke sorgten gemeinsam mit DJs und Blaskapellen für gute Unterhaltung. Die Stimmung erinnerte ein bisschen an die legendäre „Venloop“ Atmosphäre.

Galant bot Carsten G. seiner Frau bis ins Ziel den Windschatten, und beendete den Lauf nach 2:09:19 Std. Eine Sekunde dahinter finishte Helen G.  Beide werden dieses Renen und Ihre Zielzeiten, vor dem Hintergrund der anspruchsvollen Strecke und dem Kampf gegen die Elemente, mit viel Stolz in Ihren Erinnerungen behalten.  

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