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Triathlon-TEAM-TG-Witten-Aktive und -Betreuer genießen Rad-Trainingslager in Reil an der Mosel

82 Jahre jung die älteste Teilnehmerin, 3 Jahre das Alter des jüngsten Sportlers.

Traditionell machte sich Anfang Mai eine größere TTW-Karawane auf den Weg zur Mosel, im Ort Reil warteten gemütliche Pensionen auf die Sportler und mitreisende Betreuer.

Zum Gepäck gehörten mehr als 40 Fahrräder für die anstehenden Trainingseinheiten.

Mittendrin im Pulk der Radsportler Lilo Dümpelmann, mit 82 Jahren die Seniorin der Gruppe.

Deutlich kürzere Touren absolvierte der jüngste Teilnehmer, dank seiner guten Konstitution absolvierte der dreijährige Mini-Triathlet aber mühelos eine kleine Laufrad-Runde an der Mosel.

Drei, interessante und landschaftlich spektakuläre, Tagestouren hatten die Betreuer vorbereitet. Zweimal ging es flach, links und rechts an der Mosel entlang.

Höhepunkt der Trainingsfahrten war die mittlere Tour, hier wurde es für alle Radsportler bergig und anspruchsvoll.

Die erste Gruppe absolvierte in dieser Tageseinheit mehr als 100 km, zwischendurch gab es zur Abwechslung einen Besuch der Hängeseilbrücke Geierlay. Mit einer Länge von 360 Meter eine der längsten Hängeseilbrücken Deutschlands. Die Besichtigung der Brücke zu Fuß erforderte doch einiges an Mut, der Blick abwärts ins Tal war nicht ohne.

Die zweite Gruppe, die „Kaffeefahrtler“, wurden von ihren Trainern anfangs an der Mosel entlang warmgefahren, dann ging es rauf in die Weinberge. Zum Einstieg kletterte die Gruppe, über optisch nicht endende Spitzkehren, den ersten Berg hinauf. Oben angekommen standen 350 Höhenmeter auf den Sportuhren. Weiter ging es rauf und runter durch die hügelige Landschaft.

Auf Fragen der müde werdenden Sportler nach dem weiteren Tour-Verlauf erteilten die Trainer die Aussage: „Ein Mal (!!) noch richtig bergauf, dann habt ihr es geschafft“. Leider gab es diesen „letzten Berg“ mehrfach, sodass die Teilnehmer bei jeder rasenden Bergabfahrt bereits darüber nachdachten, dass die Abwärtsmeter auch wieder nach oben geklettert werden mussten.

Erfreulicherweise nahm die Kletterei dann irgendwann mal ein Ende, die Gruppe erreichte nach fast 1.000 Höhenmetern wieder die Mosel. Zum Abschluss der Tour wünschte das Team noch die übliche Kaffeerunde.

Cheftrainer Harry Wenzel übernahm die Suche nach einem entsprechendem Lokal, und verließ mit quietschenden Reifen die Gruppe Richtung nächstem Ort. Von da an war er nicht mehr auffindbar. Nach einer angemessenen Wartezeit begann die Gruppe Suchtrupps in den Ort zu senden. In dem typischem Moselort, mit Häuserzeilen in mehreren Höhenstufen, eine nochmals schweißtreibende Aktion.

Am obersten Ortspunkt fand die Gruppe dann zwar nicht Ihren Chef, dafür aber einen fantastischen Blick auf die Mosel, und ein gemütliches Lokal mit größerer Tortenauswahl.  

Bei der Ersten Tasse Kaffee funktionierte auch die Verbindung mit Harry W. wieder, der Chef hatte seine Gruppe ebenfalls gesucht. Erfolglos hatte Harry W. die Suche abgebrochen, und radelte die letzten Kilometer allein zurück zum Ausgangspunkt der Tour.  

Am letzten Tag schlug das Wetter um, statt der bisher überwiegend sonnigen Bedingungen wurde es nass und kalt. Alternativ zum Radfahren nutzten die Teilnehmer den Tag für verschiedene Aktivitäten.

Zum Abschluss des Trainingslagers trafen sich alle Teilnehmer zu einer gemütlichen Runde, nach leckeren Grillspeisen offerierte der gastgebende Winzer sein umfangreiches Weinsortiment.

Gemeinsam zog die Gruppe abschließend das Fazit: „Es war wieder schön. Hier haben wir reichlich Kraft getankt für den anstehenden Vereins-Jahreshöhepunkt“. Am 18. Und 19. Mai richtet das Triathlon TEAM TG Witten den „Witten Triathlon 2019“ aus. Dann werden die Teilnehmer als Ausrichter „kräftig in die Hände spucken“.

 

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