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IRONMAN Hamburg – Drei Triathlon TEAM TG Witten Athleten finishen als Ersttäter die Langdistanz

In Hamburg wagten drei Sportler des Triathlon TEAM TG Witten erstmalig das „Ironman“ Abenteuer.    

Bild-Drei IronMan Ersttäter (v.L.n.R. T.Rehberg/K.Ernst/T.Gierke)-

 

Auf dieses sportliche Event hatten sich Thorsten Rehberg, Thomas Gierke und Kathrin Ernst akribisch seit Oktober vergangenen Jahres vorbereitet

In vielen Trainingswochen absolvierten Sie etwa Fünftausend Rad Kilometer, Dreihundert Kilometer genoss das Trio das Wassertraining, und die Laufschuhe waren ca. Zweitausend Kilometer im Einsatz. Pro Woche waren die Drei jeweils ca. 20 Std. im sportlichem Einsatz.

Dieses Pensum als Hobbysportler (neben dem Beruf) zu absolvieren funktionierte nur mit einer guten Organisation, einer Eisernen Disziplin, und der großen Unterstützung durch Freunde und Familie.

Endlich in Hamburg angekommen, waren die drei TTWler froh die harten Trainingswochen unverletzt überstanden zu haben, und fit an den Start gehen zu können.

Das Hamburger Wetter zeigte sich von seiner sonnigen Seite, die Temperaturen kletterten bis an die 30-Gradmarke. Selbst die Blaualgen hatten sich rechtzeitig aus der Alster zurückgezogen, so dass diese vom Veranstalter zum Schwimmen freigegeben wurde.

Am Morgen, kurz vor dem Schwimmstart, kam neben der Aufregung eine gewaltige Gänsehautstimmung auf, als die aufgehende Sonne über der Alster von über Zweitausend Athleten mit einem gemeinsamen Klatschtakt, a la isländischer Fußballfans, euphorisch begrüßt wurde.

Bild: -vor dem Start- Sonnenaufgang mit Gänsehaut pur bei den Athleten-

Der „Rolling Start“ schickte Thorsten, Thomas und Kathrin nacheinander auf die erste Etappe über 3,8 Kilometer in die Alster.

In dieser Zeit sammelte sich das Support-Team bestehend aus Silke u. Holger Kliem, Birgit u. Kai Prünte, Jens Möller und Felix Rehberg am Rand der Strecke. Ihre Tagesaufgabe war es die drei Sportler über den langen Tag zu begleiten, anzufeuern, mit Informationen zu versorgen und wenn nötig wiederaufzubauen.      

Thomas Gierke stieg nach 1:15 Std aus dem Wasser, um in der „längsten Wechselzone der Welt“ aufs Rad zu wechseln. Es folgte nach 1:19 Std K. Ernst, und nach 1:36 Stunde T. Rehberg.

Den windanfälligen und teilweise technisch sehr anspruchsvollen Rad Kurs von 183 KM, inklusive zweimaliger Fahrt über die Köhlbrandbrücke, meisterte T. Gierke gut, nach 6:07 Stunden erfolgte sein Wechsel auf die Laufstrecke.

Kathrin Ernst tat sich etwas schwer mit der Radstrecke und bekam darüber hinaus Probleme mit der Ernährung. Mit leichtem Energiedefizit stieg sie nach 6:17 Stunden vom Rad.

Auch Thorsten Rehberg kämpfte enorm mit dem Wind und der oft holprigen Radstrecke, nach 6:49 Stunden beendete er die zweite Teilstrecke.

Beim abschließenden Marathon zahlten sich für Thomas G. die trainierten Laufkilometer positiv aus. Stets lief er mit einem Lächeln an den TTW-Fans vorbei und kam nach den 4 Runden um die Alster mit einer Gesamtzeit von 12:01 Stunden im Ziel an, wo er mit dem heiß ersehnten Satz: „You are an Ironman!“ belohnt wurde.

Die eigentlich laufstarke Kathrin E. hatte auf den 42 Kilometern mit starker Übelkeit zu kämpfen. Runde um Runde, das Ziel immer vor den Augen, schleppte Sie sich nach 12:09 Stunden überglücklich ins Ziel. Durch ihre enorme kämpferische Leistung auf der letzten Laufrunde verbessert sich Kathrin noch auf Platz 3 der zeitgleich ausgetragenen Deutschen Meisterschaft auf der Langdistanz in ihrer Altersklasse.

Für Thorsten R., ebenfalls angeschlagen von den 183 Radkilometern, wurde der Marathon ein sehr langer Lauf. Er erreichte nach 14:30 Stunden das Ziel am Rathausplatz.

Ab diesem Moment konnte das Triathlon TEAM TG Witten drei neue Langdistanz Finisher in die Vereinschronik einfügen.

Nach kurzer Stärkung im Athletengarten verbrachte die TTW Reisegruppe den restlichen Abend auf der Tribüne beim Zieleinlauf.

Gemeinsam genossen Sie die tolle Ironman-Atmosphäre, bis der letzte Athlet des Tages den Zielbogen passiert hatte.

Hamburg war für die drei Aktiven und für die kleine Wittener Fangemeinde ein beeindruckendes Erlebnis, woran sie sich noch lange erinnern werden.

 

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