Regionalliga Hennef

Am letzten Wochenende gingen die Herren der Regionalliga in Hennef an den Start. Auf dem Programm stand eine Kurzdistanz über 1500m Schwimmen, 40km Radfahren und 10 km Laufen.

Das Team, bestehend aus dem Kapitän der 2. Bundesliga Sebastian Krusch, Triathlon-Veteran und AK Langdistanz-Europameister 2016 Didi Bierey, Simon Damm und Kapitän Jannis Sturm, gingen gut aufgestellt und motiviert ins Rennen.

Das Schwimmen wurde als Massenstart begonnen, bei welchem Verbandsliga Süd und Regionalliga gemeinsam starteten. Hierbei kam es zu vielen Platzierungskämpfen, was durch die erste Wendeboje nach frühen 150m verstärkt wurde. Sebastian Krusch, welcher aus dem Training heraus an den Start ging und sich wegen des 2. Bundesligarennens am nächsten Wochenende zurückhalten sollte, sprang ein anderer Athlet beim Start in den Rücken. Auch die anderen Teammitglieder kamen oft in Kontakt mit anderen Schwimmern und mussten sich behaupten. Krusch stieg souverän im vorderen Feld aus dem Wasser und wechselte als erster TTWler auf das Rad. Ihm folgten die anderen Athleten in der Reihenfolge Jannis Sturm, Didi Bierey und Simon Damm. Die Radstrecke erwartete die Wettkämpfer mit einem knackigen Anstieg zu Beginn des zweimal zu fahrenden Kurses, Wellen, einer Abfahrt sowie sanft ansteigenden Geraden und war somit wie gemacht für starke Radfahrer.

Nachdem Sebastian Krusch kurz nach dem Wechsel die Führenden überholt hatte, kam es zu einem Defekt des Schaltwerkes, welches er jedoch nach einer Viertelstunde beheben konnte. In dieser Zeit fuhr fast das gesamte Feld, inklusive der anderen Teammitglieder, an Krusch vorbei. Jannis Sturm und vor allem Didi Bierey konnten auf der anspruchsvollen Radstrecke überzeugen, sodass sie beide in den Top 20 auf die Laufstrecke wechselten. Sebastian Krusch machte sich nach seinem Defekt auf, das Feld von hinten aufzurollen. Bei inzwischen heißen Temperaturen, konnten Sturm und Bierey ein schnelles Tempo auf die Laufstrecke bringen, sodass sie die Ziellinie als 12. und 18. überqueren konnte. Simon Damm erreichte das Ziel als 56. und wurde noch vom schnell laufenden Krusch überholt, der als 51. finishte. Insgesamt platzierte sich das Team somit auf dem 7. Mannschaftsplatz. Hiermit zeigten sich die Athleten als auch der Trainer zufrieden, wobei ohne den Defekt von Krusch eine weitaus bessere Platzierung möglich gewesen wäre.  Insgesamt schaut das Team auf einen gelungenen Wettkampf zurück, welcher vor allem durch die anspruchsvolle Radstrecke und eine schöne Laufrunde überzeugte.

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