NRW Schüler- und Jugend-meisterschaften im Duathlon

Es geht wieder los!

Gleich an drei Wettkampforten (Witten, Mettmann, Hullern) waren am Sonntag Athleten von der Triathlonabteilung der TG Witten unterwegs. Die Besten des Triathlonnachwuchses aus NRW trafen sich in Hullern zum alljährlichen Start der Nachwuchscupserie und gleichzeitig zur Westdeutschen Meisterschaft im Duathlon .

Fünf unserer jungen Athleten haben sich für diese Serie gemeldet.

Als erste waren Janosch Heldt und Eike Utke an der Reihe. Die Distanzen in der Jugend B waren 1700 m Laufen/ 8,9 km Rad/ 1300m  Laufen. Da beim Nachwuchscup eine Windschattenfreigabe erteilt worden ist, war es wichtig hier in einer Gruppe auf´s Rad zu kommen. Da man keine Zeit hat, beim Laufen zu taktieren, gilt es nur Vollgas zu geben und sich eine Gruppe zu suchen, damit man bei der anschließenden Radfahrt nicht alleine gegen das wechselhafte und windreiche Aprilwetter ankämpfen muss. Anschließend steht am Ende nochmals ein 1300 m Sprint auf der winkeligen, mit unterschiedlichem Untergrund gespickten Laufstrecke an. Die beiden Jungs - zum ersten Mal beim NWC dabei - schlugen sich wacker und setzten die von den Trainern angegebenen Vorgaben beherzt um. Janosch landete auf Platz 11 und Eike auf Platz 27.

Dann war Lisa Wilming an der Reihe. Letztes Jahr noch auf Krücken zum Zuschauen verdammt konnte sie heute alles Trainierte perfekt und mit Köpfchen umsetzen. Dieser Einsatz wurde mit einem beachtlichen 10. Platz belohnt.

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Henry Utke, Jgd A und Meike Ostendorf, w Jun, waren kurz nacheinander am Ende des Tages an der Reihe. Die Distanzen betrugen 2700 m Laufen/18 km Rad/1300 m Laufen. Henry hatte einen guten ersten Laufsplit und konnte in einer kleinen Gruppe aufs Rad wechseln. Aus dieser Gruppe heraus fassten sich Henry und ein Kontrahent ein Herz, lösten sich von der Gruppe und fuhren zusammen in einem starken Rennen auf die nächste Gruppe auf. Mit ihr wechselten sie dann zum abschließenden Lauf. Henry erkämpfte sich einen soliden 17. Platz in einem „bärenstarken“ Starterfeld.

Meike startete im letzten Starterfeld ebenfalls in einer starken Gruppe und lief die ersten Runden gewohnt kontrolliert um dann auf dem Rad ihre Stärken auszuspielen. Hier schlug dann aber der Plattfußteufel in der letzten Radrunde zu. Meike fuhr mit platten Reifen noch bis zur Wechselzone. Jedoch fuhren dann einige Mädels wieder an ihr vorbei. Nach diesem Kräftezehrenden Radsplit konnte sie all ihre Wut und Enttäuschung in den letzten Lauf legen. Dabei belegte sie den 12. Platz.

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Nun sind die ersten Punkte eingefahren, die Athleten müde, aber gesund und mittlerweile auch wieder glücklich im Ziel. Die Trainer sind sehr zufrieden, aber es bleibt keine Zeit sich auszuruhen - die nächsten Aufgaben warten schon.

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