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Reil an der Mosel – immer wieder eine (Trainings-)Reise wert

Ein bunt gemischtes Trüppchen TTWler folgte dem Ruf der Mosel auch in diesem Jahr am Wochenende über den 1. Mai. Zum zehnten Mal in Folge packten Athleten aus Witten ihre Räder in das Auto und machten sich auf den Weg ins Örtchen Reil an der Mosel.

Denn die rund 70 Sportler wussten genau: Dort ist die Landschaft wunderschön, die Straßen äußerst rennradfreundlich, das Panorama auf der Laufstrecke ein Augenschmaus und der Traubensaft sehr schmackhaft. Was braucht man mehr für ein erfolgreiches Trainingswochenende? Natürlich Sonne und gute Laune!

Das gute Wetter scheint der Orga-Chef Michael Gebauer mal wieder mit gebucht zu haben und nach guter Laune unter den Athleten brauchte man nicht lange zu suchen.

So fand sich jeder seinem Interesse und Ziel entsprechend von Freitag bis Montag in verschiedenen Trainingsgruppen ein und radelte an der Mosel entlang oder die Hügel in der Eifel auf und ab. Reil

Mal ging es nach Bernkastel-Kues oder aber nach Daun, um den allseits beliebten Maare-Mosel-Radweg zu befahren, der zu den bekanntesten und schönsten Bahntrassen- Radwegen zählt und durch die Berge der Vulkaneifel bis runter zur Mosel führt. Bei guter Laune und Sonne pur zogen hier unter anderem Harry Wenzel und Achim Utke die Gruppen durch den Wind. Die Laufschuhe wurden im Anschluss von Einigen auch noch geschnürt, um entlang der Mosel das Triathlontraining zu komplettieren
Der ein oder andere stellte so seinen persönlichen Radkilometerrekord oder Trainingsrekord auf und biss abends zufrieden und glücklich in seine Pizza. In einer netten Runde sind solche Leistungen oft einfacher und um vielfaches schöner.

Ein Wechseltraining stand Samstag vor allem für die Starter der NRW-Ligen und der 2. Bundesliga auf dem Plan, für das Trainer Thomas Fehrs eigens eine Tartanbahn ausfindig gemacht hatte, auf der nach schnellem Team- und Einzelzeitfahren bei schönstem Panorama gelaufen wurde. Am Tag darauf hieß es für die Athleten: „Fahrt nach Daun, aber bitte nehmt einen anderen Weg.“  Gehorsam machten sie sich auf den Weg und ließen abends verlauten: „Es ging entweder rauf oder runter – eine Strecke genau nach dem Geschmack des Trainers.“

Bei einem erfrischenden Getränk in der Sonne auf der Terrasse des Haus Liane vom Weingut Henrichs-Roth, tauschte man sich freudig über die Ereignisse des Tages aus, schmiedete Pläne für die Saison und startete so in die verdiente Erholung.

Mosel2017

Zum Abschluss des erfolgreichen Wochenendes gab es in großer Runde Wurst, Wein und Wasser. Das Fazit der gemeinsamen Tage war abermals positiv und die Pläne für nächstes Jahr wurden schon geschmiedet.

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