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TTW-Trio beim Jubiläumsrennen in Roth am Start - Ausblick auf Ironman Frankfurt, Hamburg und Maastricht

Am vergangenen Sonntag eröffnete die traditionsreiche Challenge Roth die Langdistanzsaison auch in den hiesigen Breiten. Bei der Jubiläumsveranstaltung, bereits die 35. Auflage des Rennens fand in diesem Jahr statt, reihten sich die TTW-Athleten Didi Bierey, Stefan Gawlick und Carsten Koch in die Reihe der Starter ein.

Mit einem solidem Schwimmen konnte Didi Bierey die Auftaktdisziplin beenden. Nach 1:04:22 h entstieg dieser dem Main-Donau-Kanal um auf seine Paradedisziplin zu wechseln. Auf dem Rad konnte er Boden nach vorne gut machen und sich in eine aussichtsreiche Position bringen. Allerdings kostete der aufkommende kräftige Wind auf der zweiten Radrunde ordentlich Körner, was sich dann beim anschliessenden Marathon auch bemerkbar machte. Nach 4:56:10 h konnte Didi sein Rad in die zweite Wechselzone schieben und den abschließenden Lauf in Angriff nehmen.
Nach einem starken Marathon in 3:31h durfte Didi Bierey nach 9:37:45 h über die Ziellinie laufen. Damit schaffte er den Sprung auf das Podium seiner Altersklasse M50 und auf Platz 4 der Feuerwehrwertung.

Didi Roth

Bild: Didi Bierey nach der Siegerehrung (Platz 3 AK M50)

„Beim Anstieg am Solarer Berg kam wirklich Tour de France - Feeling auf, die Stimmung ist dort wirklich einmalig. Der Laufstrecke zog sich am Ende doch etwas, die endlose erscheinende Strecke am Kanal hat einige Kraft gekostet, genauso wie der Anstieg kurz vor dem Ziel in Roth. Der stimmungsvolle Einlauf in das Triathlon-Stadion in Roth entschädigt aber fast für all die Mühen.“, fast Didi Bierey sein Eindruck vom Rennen zusammen.

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Bild: Didi Bierey beim Zieleinlauf

Bei Carsten Koch und Stefan Gawlick lief das Rennen im Rahmen der eigenen Erwartungen. Das Schwimmen konnte Gawlick in für ihn soliden 1:21:41 h absolvieren. Carsten Koch war nur 7 Sekunden langsamer unterwegs und ebenfalls zufrieden mit seiner Zeit.
Auf dem Rad fuhr Stefan Gawlick die 180 km in 5:48 h ganz im Rahmen der eigenen Wettkampfplanung. Carsten hatte ab Km 140 Probleme sein Tempo zu halten. Er kam nach knapp 6:17 h in die zweite Wechselzone.
Beim abschliessenden Marathon machten sich bei Stefan die fehlenden Laufkilometer bemerkbar. Ab km 16 war nicht mehr daran zu denken, den Marathon laufend zu Ende zu bringen. Daher wechselte dieser immer wieder zwischen Laufen und Gehen ab. Am Ende des Marathons stand dann eine Endzeit von 12:25:44 h.

Stefan Roth

Bild: Stefan Gawlick auf der Marathonstrecke mit Supporter

„Der Zieleinlauf war der Hammer. Gänsehaut pur. Für mich steht fest, dass ich irgendwann wieder in Roth starten muss.“, resümiert Stefan Gawlick nach dem Rennen.

Für Carsten Koch lief es bei der Abschlussdisziplin besser, obwohl dieser mit Magenproblemen zu kämpfen hatte und sich sogar einmal übergeben musste. Er kam nach 4:49:04 h in einer Zeit von insgesamt 12:41:22 h ins Ziel. Eigentlich hatte er mit über 13 Stunden gerechnet, so dass er durchaus zufrieden war.

Am kommenden Sonntag steht dann der Ironman Frankfurt in den Startlöchern. Aus Sicht des Triathlon TEAM TG Witten werden Ronny Seidel, Simon Damm und Waclaw Janikowski in Frankfurt vertreten sein. Ronny Seidel hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt in Frankfurt die Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii klar zu machen. Simon Damm feiert dort seine Langdistanzpremiere, während Waclaw Janikowski als alter Hase wie in jedem Jahr wieder mit von der Partie ist.

Ende Juli geht die Langdistanzsaison aus TTW-Sicht mit dem Ironman Hamburg weiter, dort wird Eva Böde bei der zweiten Ausgabe des Rennens am Start sein.

Am 05. August öffnet der Ironman Maastricht-Limburg seine Tore für die Athleten. Dunja Rohleder wird dort ihre Leidensfähigkeit auf der Langdistanz austesten.

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